Kupplung Nass oder Trockensumpf

Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon Gelbe Gefahr » Fr Feb 26, 2021 6:45 pm

Hallo zusammen,

auch auf die Gefahr hin, dass ich mich blamiere ( aber mich kennt ja hier eh niemand) Eine Frage an die Techniker von Euch . Hat die KO eine Nass oder Trockensumpfkuppung ?

Meine Idee ist, ob ich nicht" Liqui Moly Ölverlust" in die Karre kippe um das Leck am Zylinderkopf zu stopfen? :shock:


VG Frank
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon Hondaberti » Fr Feb 26, 2021 7:24 pm

Hallo Frank,

alle CB 750er K0-K7 und F1 und F2 haben eine Trockensumpfschmierung.

Mit Wundermitteln wirst du keine Ölundichtigkeiten wegzaubern. Da hilft nur: Motor ausbauen und neue Dichtungen verbauen.

Aber was hat das mit der Trockensumpfschmierung zu tun? Willst du wissen, wo du das "Wundermittel" einfüllen sollst? Am Besten gar nicht.

In der Tat ist die Frage interessant. :lol:

Gruß

Berthold

P.S.: Solltest du doch unbedingt was ins Öl kippen, den Öltank findest du unter dem rechten Seitendeckel unterhalb der Sitzbank.
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon ALU » Sa Feb 27, 2021 12:38 am

:roll:

Wirkungsweise: Liqui Moly Öl-Verlust-Stop

Eins vorweg: Öl-Verlust-Stop ist kein Allheilmittel mit Zauberwirkung. Es enthält zwei Bestandteile die zum einen Dichtungen aus Gummi und Kunststoff (also keine Korkdichtungen, wie sie früher häufig verwendet wurden) etwas aufquellen lassen und zum anderen ein Additiv, welches das heiße Motoröl, im sehr dünnflüssigen Zustand, etwas „andickt“. Durchgebrannte Zylinderkopfdichtungen gehören aber nicht zu der Domäne von Liqui Moly Öl-Verlust-Stop, da wird man um eine kostspielige Reparatur nicht herum kommen. Aber bei kleineren Undichtigkeiten, bei denen sehr dünnes Öl zwischen Dichtung und Motor-/Getriebeteil heraus gedrückt wird, könnte u.U. mit Öl-Verlust-Stop eine Abdichtung herbeigeführt werden.

Quelle:
Externer_Link.php?adresse=http://oldtimerevents.de/liqui-moly-oel-verlust-stop/

Externer_Link.php?adresse=http://www.testberichte.de/p/liqui-mol ... richt.html
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon gruzzel » Sa Feb 27, 2021 8:48 am

Moin,

ich glaube, Frank meint - hat die K0 eine Trocken- oder Nasskupplung? Wenn
sie eine Trockenkupplung hätte, dann würde sich der Ölzusatz nicht auf die Kupplung
auswirken, so sein Gedankengang - denke ich...

Frank, alle Fours haben eine Nasskupplung. Aber das macht nichts - kipp das Zeugs
ruhig mal rein, das ist bei kleinen Undichtigkeiten gar nicht soo schlecht. Obwohl es
bei der Zylinderkopfdichtung fraglich ist, ob es was bringt - das sehe ich so wie ALU.
Den Motor zerlegen kannst Du danach ja immer noch...

:metal:

Marco
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon Hans Georg » Mo Mär 01, 2021 6:49 am

Moin,
kriegste so nicht dicht, vergiss es!
Motor raus (ja, nicht so toll), Kopfdichtung wechseln (persönlich hab`ich immer eine originale genommen).
Vor allem die 6 "Gummitaler" verdienen Beachtung, da das Prob. überwiegend hier liegt.
Setzt Du mit Gehäusedichtmittel ein. Normalerweise sollte die die Kopfdichtung nach 1000Km nachgezogen werden ( macht èh kaum jemand, da der Motor dazu wieder ausgebaut werden muss) .
Ich habe verstärkte Stehbolzen eingebaut, die mit einem höheren Drehmoment festgezogen werden.
Seitdem ist Ruhe. :D
Gruß Hans
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon Gelbe Gefahr » Di Mär 02, 2021 8:40 am

Guten Morgen

@ Marco... Danke für die Antwort. Genau das war mein Gedanke bezüglich der Kupplung . Aber wie es scheint, bleibt mir nix andres übrig ausser den Motor raus zunehmen.

Gruß Frank
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon gruzzel » Di Mär 02, 2021 9:31 am

Moin,

besser is' datt!

:metal:

Marco
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Re: Kupplung Nass oder Trockensumpf

Beitragvon Sodiak » Di Jan 18, 2022 6:59 pm

Moin!

Ich empfehle statt Ölverluststop von LM oder so direkt 1-3% Dibutylmaleinat zu jedem Öl hinzuzugeben.
Das ist ein Weichmacher, der in diesen Stopmitteln verdünnt drin ist, aber eben pur.
Der Weichmacher kriegt natürlich keine Kopfdichtung wieder hin, pflegt aber O- und Simmerringe aus Gummi und lässt sie geschmeidig bleiben bzw. wieder werden. So kann man meiner persönlichen Erfahrung nach auch moderne, gut reinigende Synthetiköle problemlos fahren, in alten Mopeds wie in alten Autos.
Ich 'schwöre' darauf, seit mir der 2%ige Zusatz die ausgelutschten Ventilschaftdichtungen meiner SRX 6 so sehr aufgeweicht hat, dass mich Freunde auf die vermeintliche "Reparatur" unvermittelt direkt angesprochen haben. Das Zeug braucht allerdings einige Wochen bis Monate, bis es richtig wirkt und der Weichmacher überall reindiffundiert ist. Ich kippe es seit Jahren auch in alle Getriebe- und Gabelöle usw.
Gibt's frei im Netz, kostet zwischen 30 und 100 Euro / Liter, je nach Anbieter.

VG,
Dirk
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