Kipphebel Kipphebelwelle

Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon spargeljo » Di Mai 17, 2022 8:58 pm

Hondaberti hat geschrieben:Hallo Dirk,

ich glaube nicht, dass Spargeljo an der gehärteten Gleitfläche des Kipphebels rumgeschliffen hat. Eher dort, wo die Stoßmarkierungen zu sehen sind.

Gruß

BErthold



So isses.
hier sieht man den Unterschied der Ventile...
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Di Mai 17, 2022 9:03 pm

spargeljo hat geschrieben:Sorry Rainer, der Denkfehler liegt bei Dir. Je weniger die Einstellschraube rein gedreht wird, desto näher ist der Kipphebel am Ventilfederteller.
Das Nacharbeiten des Kipphebels hat's gebracht, läuft jetzt wie ein Uhrwerk, na gut, fast ;-).
Jörg


gato hat geschrieben:
spargeljo hat geschrieben:Hast Recht Marco, sind tatsächlich keine Scheiben sondern Absätze an den Kipphebeln.
Hab das Problem gefunden: Es gibt scheinbar Ventile, bei denen der hoch stehende Schaft oberhalb der Einlegekeile etwas länger ist. Dadurch ist die Einstellschraube weniger tief rein gedreht, so dass der Kipphebel dann an die Kante der Feder und des Tellers stößt. Also Augen auf beim Ventilkauf!

Ich hab was vom Kipphebel weg geschliffen, damit ich nicht den Motor ausbauen muss.Läuft jetzt wieder!

Hallo Jörg
Leider muss ich Dir wiedersprechen , da Deine Argumentation/Erklärung einen Fehler beinhaltet.
Du schreibst dass das fragliche Ventil oberhalb des Ventilfederkeils etwas länger ist und damit die Einstellschraube weniger tief eingetreht werden muss um den richtigen Abstand bzw. das richtige Ventilspiel zu erhalten.
Damit ist aber im Gesamtergebnis das Kipphebelende bzw. der Arm des Kipphebel wieder genauso weit von Ventilfederteller entfernt wie mit einem Orginalventil. Macht also keinen Unterschied ob das Ventil oberhalb der Sicherungskeile länger ist und die Einstellschraube kürzer eingedreht ist oder umgekehrt.

Anders sieht es aus wenn z.B. der Ventilsitz extrem nachgefräst bzw. tiefergesetzt wurde , dann wandert das Ventil mitsamt den Federn und damit auch dem oberem Teller in Richtung Kipphebelarm und dann könnte es zu Berührungen kommen.

Auch kann/könnte ein falscher Abstand der Keilnut des Ventils in Bezug Sitz des Ventiles (kein Orginalventil , billige Nachfertigung , die Nut ist in Richtung Einstellschraube verlagert) dafür verantwortlich sein , das hat dann den selben Effekt wie im Absatz vorher beschrieben.

Ich hoffe das kommt einigermassen verständlich rüber
LG Rainer


Widerspruch:
Kein Denkfehler
Lies meine Argumentation nochmal aufmerksam durch :
Bei Deiner Erklärung bleibt der Abstand vom Kipphebelende zum Federteller immer gleich .
Wenn das Ventil oberhalb der Keile länger ist , ist die Einstellschraube kürzer eingedreht .
Ist das Ventil oberhalb der Keile kürzer ist die Einstellschraube weiter ausgedreht .
Der Abstand zwischen Kipphebelende und Federteller ist immer der gleiche .
LG Rainer

Nachtrag:
Deine Nacharbeit hat das Problem der Berührung zwar beseitigt , die Ursache der Berührung ist aber eine andere als von Dir beschrieben.
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gruzzel » Mi Mai 18, 2022 8:10 am

Moin,

wenn ich meinen Senf dazu geben darf - der Bayer hat recht. Es ist zwar so, dass
sich der Kipphebel dem Ventil nähert oder von ihm entfernt, je nachdem wie man
die Einstellschraube dreht, aber - ein kürzeres oder längeres Ventil würde diesen
Weg wieder ausgleichen. An der Länge des Ventilschaftes kann es also eigentlich
nicht gelegen haben.

:metal:

Marco
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Mi Mai 18, 2022 8:43 am

Moin Marco
Vielen Dank für Deinen "Senf" !
Viele Grüsse aus dem sonnigen Bayern
LG Rainer
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gruzzel » Mi Mai 18, 2022 3:52 pm

Moin Rainer,

Du hast mir noch gar nicht zum Aufstieg gratuliert. Zieht euch
warm an die nächste Saison - wir werden der Bayernjäger sein!

:mrgreen:

Marco
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Mi Mai 18, 2022 4:58 pm

Moin Marco
Jetzt ganz offiziell mit förmlicher Anerkennung:
"Herzliche Gratulation zum erfolgreichen sofortigen Wiederaufstieg des/Deines SV Werder Bremen und viele erfolgreiche Spiele bzw. Spielzeiten" :metal: :metal: :metal:

Viele Grüsse aus Bayern
Rainer
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Mi Mai 18, 2022 5:03 pm

gruzzel hat geschrieben: Zieht euch
warm an die nächste Saison - wir werden der Bayernjäger sein!

:mrgreen:

Marco


Jetzt mach a mal keine dicken Backen !!
Der SV bekommt beim nächsten mal von den Bayern den Ar.... versohlt bis die Tränen kullern :mrgreen:
LG Rainer
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gruzzel » Mi Mai 18, 2022 6:59 pm

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon spargeljo » Mo Mai 23, 2022 6:04 pm

Der Abstand des Kipphebelendes bleibt natürlich gleich, da bin ich bei Dir. Aber dort ist ja nicht die Berührungsstelle, sondern 15 mm weiter Richtung Drehmittelpunkt und in der Richtung macht der Kipphebel einen Bogen und dort stößt er gegen die Feder und den Teller.
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon spargeljo » Mi Mai 25, 2022 8:24 am

hier sieht man das Problem genauer...
1. Bild: Schraube raus, wenn Ventilschaftende länger: Kipphebel liegt an der Feder an, im Extremfall lässt sich das Spiel nichtmal mehr einstellen.
2. Bild: Bei kürzerem Ventilschaftende muss die Schraube zwangsläufig weiter rein gedreht werden, somit bekommt der Kipphebel eine Lage, in der die Feder frei ist.
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gruzzel » Do Mai 26, 2022 12:33 pm

Moin Spargel,

Du hast recht! Die Physik ist nicht zu überlisten - die Nocke der
Nockenwelle ist quasi der Fixpunkt, deshalb dieses Verhalten. Habe
zumindest ich nicht richtig bedacht! :oops:

Irgendwie schauen die Kipphebel aber nicht original aus, müssten
unten einen größeren Bogen haben, wenn ich mich recht erinnere,
so dass es trotzdem nicht zu einer Berührung kommen kann.
Werde bei mir auch nochmal gucken...

:metal:

Marco
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Do Mai 26, 2022 2:58 pm

spargeljo hat geschrieben:hier sieht man das Problem genauer...
1. Bild: Schraube raus, wenn Ventilschaftende länger: Kipphebel liegt an der Feder an, im Extremfall lässt sich das Spiel nichtmal mehr einstellen.
2. Bild: Bei kürzerem Ventilschaftende muss die Schraube zwangsläufig weiter rein gedreht werden, somit bekommt der Kipphebel eine Lage, in der die Feder frei ist.


Tut mir leid ,Deine Argumente sind für mich trotz der Bilder nicht nachvollziehbar und schlüssig.
Es ändert sich nichts an meinen Ausführungen von weiter oben und was "Gruzzel" geschrieben hat.

wenn ich meinen Senf dazu geben darf - der Bayer hat recht. Es ist zwar so, dass
sich der Kipphebel dem Ventil nähert oder von ihm entfernt, je nachdem wie man
die Einstellschraube dreht, aber - ein kürzeres oder längeres Ventil würde diesen
Weg wieder ausgleichen. An der Länge des Ventilschaftes kann es also eigentlich
nicht gelegen haben.


Ich gebe zu das man den Unterschied auf den beiden Bildern sieht , auf dem 1.ten Bild ist diese Berührung ganz deutlich sichtbar , die Ursache liegt m.M. nach woanders.

Das Ventil mag wohl oberhalb des Keils etwas länger sein als die anderen , aber das verursacht nicht die Berührung vom Kipphebel mit dem Federteller , da die Einstellschraube "durch zurückdrehen" diese Längenmassabweichung wieder kompensiert , der Kipphebel hat dadurch den gleichen Abstand zum Federteller , an dieser Tatsache gibt es nichts zu rütteln.

Ich vermute Dein Problem liegt ganz woanders , das hatte ich in einem Beitrag weiter oben schon mal angedeutet:
Hast Du schon mal überprüft ob der Abstand Federbasis , also untere Auflage im Zylinderkopf zur Oberkante Federteller bei dem fraglichen Ventil im Vergleich zu den anderen die O.K. sind , identisch ist ?
Es deutet einiges darauf hin das das fragliche Ventil mit seinem Sitzring möglicherweise häufig oder intensiv Nachgefräst wurde .
Dabei wandert das Ventil mitsamt dem oberen Federteller immer weiter in Richtung Nockenwelle bzw. Kipphebel das dann Deine Probleme verursachen kann.
Bitte überprüf das doch mal.
LG Rainer
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Do Mai 26, 2022 3:02 pm

gruzzel hat geschrieben:Moin Spargel,

Du hast recht! Die Physik ist nicht zu überlisten - die Nocke der
Nockenwelle ist quasi der Fixpunkt, deshalb dieses Verhalten. Habe
zumindest ich nicht richtig bedacht! :oops:

Irgendwie schauen die Kipphebel aber nicht original aus, müssten
unten einen größeren Bogen haben, wenn ich mich recht erinnere,
so dass es trotzdem nicht zu einer Berührung kommen kann.
Werde bei mir auch nochmal gucken...

:metal:

Marco

Moin Marco
Tut mir leid , ist für mich nicht nachvollziehbar , der freie Abstand Oberkante Federteller zum Kipphebel (Arm) bleibt immer der Gleiche.
"Kurzes Ventil" + Schraube lang oder "Langes Ventil" + Schraube kurz = gleicher Abstand.
LG Rainer
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gruzzel » Do Mai 26, 2022 3:40 pm

Moin Rainer,

ääääh, ja - ich weiß nicht so recht wie ich das beschreiben
soll. Eigentlich bin ja bei Dir (schrecklicher Ausdruck), aber
nach Einsicht der Bilder eben nicht mehr so sicher... :shock:

Sagen wir mal so: Der Winkel zwischen Kipphebel und Teller
verändert sich mit der Länge des Ventils, z.B. wenn es sich
in den Kopf einarbeitet. Das gleiche ich durch Nachstellen aus,
aber der Winkel ändert sich, da die Auflage auf der Nocken-
wellenseite immer die gleiche ist, und ich den Weg nicht mit
dem Einstellstössel ausgleiche, sondern nur starr die 0,05mm
einstelle. Ok, ich drehe die Schraube natürlich entsprechend
zurück, das stimmt schon... :roll:

Dazu kommt, dass (kontrolliere ich noch) die Kipphebel aus
diesem Grund extra stark gebogen sind, auf der Ventilseite,
um eine Berührung bei extremer Einstellung zu verhindern.
Genau das lässt der Kipphebel im Bild aber nicht zu, der ist
unten fast gerade.

Mit Verlaub, ich mag mich irren - bin selbst nicht ganz sicher.

:metal:

Marco
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Re: Kipphebel Kipphebelwelle

Beitragvon gato » Do Mai 26, 2022 4:22 pm

Moin Marco
Meine Argumentation dass mit dem übermässigen Nacharbeiten/Nachfräsen das Ventil mitsamt dem oberen Federteller immer weiter in Richtung Kipphebel bzw. Nockenwelle wandert und damit eindeutig die Berührungen verursachen kann ,die ist doch im Gegensatz zu den anderen Argumenten (weil das Ventil zu lange ist , so wie "spargeljo" es beschreibt) nachvollziehbar , oder ?
LG Rainer

P.S.
Bist Du nicht auf Vatertagstour mit Bollerwagen u.s.w ?? :metal:
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